20. Oktober 2017

Falsche Dachdecker bestehlen 91-jährige Seniorin

Polizei prüft Zusammenhang zu weiterer Straftat

   Darmstadt (ots) - Zwei falsche Dachdecker verschafften sich am Mittwoch (18.10.) gegen 13.00 Uhr unter dem Vorwand, beschädigte Dachziegel auf dem Hausdach bemerkt zu haben, Zugang in die Wohnung einer 91-jährigen Seniorin im Hans-Sachs-Weg in Arheilgen. Während einer der Kriminellen die Frau in ein Gespräch verwickelte, täuschte sein Komplize vor, im Haus arbeiten zu müssen. Nachdem die Täter das Haus wieder verlassen hatten, stellte die 91-Jährige fest, dass aus einem Schrank mehrere tausend Euro und Schmuck gestohlen wurden. Die beiden Flüchtigen sprachen Hochdeutsch und sind Mitte 40 bis Anfang 50 Jahre alt.

Die Polizei prüft in diesem Fall einen Zusammenhang mit einer weiteren, gleichgelagerten Tat im Eschelkopfweg in Eberstadt am Donnerstag (19.10.) gegen 13.00 Uhr. Auch hier gaben zwei Unbekannte vor, dass sie einen Schaden auf dem Hausdach einer 84-jährigen Frau entdeckt hätten. Während der eine Täter die Eberstädterin in einem Zimmer ablenkte, versuchte sein Begleiter vergeblich einen Tresor zu öffnen. Entwendet wurde in diesem Fall glücklicherweise aber nichts.

Einer der Kriminellen ist 1,80 Meter groß, schlank und hat schwarz-braune Haare. Sein Komplize ist 1,70 Meter groß, kräftig und hat einen Dreitagebart. Beide Männer waren mit schwarzer Hose und schwarzer Oberbekleidung mit auffälligen dicken, weißen Knöpfen bekleidet.

 

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Darmstadt (Kommissariat24) unter der Telefonnummer 06151/969-0 zu melden.

Das Polizeipräsidium Südhessen warnt in diesem Zusammenhang erneut:

Lassen Sie nie und unter keinen Umständen jemand in ihre Wohnung, den Sie nicht kennen! Besucher vor dem Öffnen der Tür ansehen (Türspion, Blick aus dem Fenster), Türsprechanlage  und Türspaltsperre nutzen. Bei unbekannten Personen Nachbarn hinzuziehen oder Besucher zu späterem Termin bestellen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist Gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch wehren (laute Ansprache, Hilferuf) Wählen Sie im Zweifel den Polizeinotruf unter 110 und informieren Sie bitte auch ältere Familienangehörige über solche Betrugsmaschen Sollten Sie trotz aller Vorsicht Opfer von Betrügern geworden sein, zögern Sie nicht, umgehend Anzeige zu erstatten.

Zurück

Einen Kommentar schreiben